
Angedacht
Mein Vater erklärt mir jeden Sonntag unseren Nachthimmel. Eine „Eselsbrücke“ um sich die Planeten in unserem Sonnensystem ausgehend von der Sonne zu merken. Jeder Anfangsbuchstaben steht für einen Planeten: Merkur, Venus, Erde, Mars, Jupiter, Saturn, Uranus,Neptun.
Die Sonne ist das Zentrum unseres Sonnensystems. Der richtige Abstand zur Sonne macht Leben auf unserer Erde möglich. Nur auf der Erde. Die Durchschnittstemperatur auf der Venus liegen bei ca. 464° Celsius. Auf dem Mars liegt die Durchschnittstemperatur bei ca. - 65° Celsius.
Die Sonne ist nicht nur die wichtigste Energiequelle für das Leben auf unserer Erde. Sie hält mit ihrer Kraft alle Planeten in ihrer Umlaufbahn. Und sorgt so dafür, dass es kein Chaos gibt, sondern dass alles in seinen geordneten Bahnen verläuft.
Mich begeistert es, dass Gott in seiner Schöpfung alles perfekt abgestimmt hat. Und wundere mich, wenn Menschen in dem Zusammenhang von Zufall reden. Da an Zufall zu glauben, erfordert einen so großen Glauben, wie ich ihn nicht habe. Da bleibe ich lieber beim Staunen über unseren großen Gott.
Würde man die Sonne aus dem Zentrum verschieben, würde alle Ordnung zusammenbrechen. Die Planeten würden ihre geordnete Umlaufbahn verlassen. Alles Leben würde aussterben. Das hat mich nachdenklich gemacht. Wenn es schon solche verheerenden Konsequenzen hat, wenn die Sonne nicht mehr das Zentrum der Planeten ist, wie katastrophal muss es dann sein, wenn Gott nicht mehr das Zentrum unseres Lebens ist. Denn:
„Er ist das Zentrum der Geschichte, er ist der Anker in der Zeit.
Er ist der Ursprung allen Lebens und unser Ziel in Ewigkeit.“ (A.Frey).
Ich meine, es stimmt: Wenn Gott nicht das Zentrum ist, ist das Chaos vorprogrammiert. Und leider ist die Wahrheit dieses Satzes an so vielen Stellen zu sehen. Es ist mir wichtig, dass die starken „Fliehkräfte“ dieser Welt mich nicht aus der Bahn des Glaubens werfen. Mein Leben soll sich um Gott und um sein Reich drehen. Ganz bewusst singe und bete ich die Worte von Juri & Jara Fiesen:
„Sei Du der Mittelpunkt in meinem Leben,
der Mittelpunkt in meinem Herzen:
Ich gehöre Dir.
Sei Du der Mittelpunkt in meiner Schwäche,
der Mittelpunkt in meiner Stärke:
Ich gehöre Dir.
Ich will Dir nah sein.
Ich werd Dir folgen
mein ganzes Leben in Dir verliern.“
Gut zu wissen, dass es nicht auf mich ankommt. Ich bin so froh, dass die Zusage Jesu an seine Leute stimmt: „Niemand wird sie aus meiner Hand reißen.“ Joh 10,28
ernst günter wenzler

